Fragen und Antworten zur Bürger-Staats-Dividende (BSD)

Fragen und Antworten zur Bürger-Staats-Dividende (BSD)

Die BSD steht für eine gerechte und lebenswerte Gesellschaft inklusive Gesundheitsversorgung und Pflegeabsicherung auf höchstem medizinischen Stand, wertgesichert für alle Menschen von der Geburt bis zum Tod.

Werden durch eine Bürger-Staats-Dividende noch mehr Ausländer nach Österreich kommen?

Das ist nicht zu erwarten, da für Ausländer ein Anspruch auf die BSD erst dann besteht, wenn man bereits mindestens 10 Jahre im Land legal gelebt hat.

Und wie werden zukünftig Flüchtlinge behandelt?

Flüchtlinge werden Sachleistungen erhalten, um die notwendige Hilfe zu bekommen, die sie brauchen. Des Weiteren muss man Gesetze auf den Weg bringen, damit Flüchtlinge baldmöglichst einer geregelten Arbeit nachgehen können. Dadurch verursachen sie auch keine Kosten mehr.

Wird durch die BSD der Sozialstaat abgeschafft?

Nein, natürlich nicht. Unser Modell der BSD, welche als Grundrecht in die Verfassung eingebaut wird, modernisiert und vereinfacht unseren Sozialstaat, um die bisherigen hohen Kosten in den Griff zu bekommen und um damit Sozialabbau und Armut in Zukunft keine Chance mehr geben wird.

Wie soll das bezahlt werden?

Das notwendige Geld für unser Modell der BSD ist bereits vorhanden. Durch eine gesellschaftliche Strukturveränderung, welche eine umfangreiche Verwaltungs- und Steuerreform voraussetzt, werden ausreichende Mittel zur Verfügung stehen, um jeder Bürgerin und jedem Bürger eine Bürger-Staats-Dividende von 3.500,00 Euro netto inklusive kostenfreier Sozialversicherung von Geburt bis zum Tod zu garantieren. Dadurch entstehen weder zusätzliche Belastung des Staatsbudgets, noch für die Bürgerinnen und Bürger.

Werden bedürftige Menschen dann weniger erhalten?

Nein, niemand wird weniger bekommen als dies heute der Fall ist.

Wird dann das Pflegegeld abgeschafft?

Nein, pro Pflegestufe wird das BSD um 20% pro Pflegestufe ansteigen. Damit wird die absolute Freiheit geschaffen, ob der Pflegebedürftige zuhause oder in einem Pflegeheim betreut und versorgt wird.

Macht es überhaupt Sinn, eine Bürger-Staats-Dividende in nur einem einzigen Land wie Österreich einzuführen?

Ja, natürlich macht dies Sinn. Österreich zählt zu den reichsten Ländern der Welt und trotzdem gibt es bei uns Armut und Obdachlosigkeit. Da kann doch etwas nicht ganz stimmen. Gerade ein Land wie Österreich sollte als Vorbild den ersten Schritt tun, um zu zeigen, wie einfach so eine Umsetzung sein kann und welche positiven Effekte daraus für die gesamte Gesellschaft entstehen könnten.
Wir stehen auch intensiv mit anderen Ländern in und außerhalb Europas in Kontakt, um als zweiten Schritt eine europäische und als dritten Schritt eine weltweite BSD zu ermöglichen.

Was ändert sich an den laufenden Pensionen?

Da eine Bürger-Staats-Dividende das bestehende Pensionssystem ersetzt, werden alle Pensionen, die weniger als 3500 Euro netto erhalten, auf 3500 Euro netto ansteigen und bereits erworbene höhere Pensionsansprüche werden weiterhin ausbezahlt werden.

Wer arbeitet dann noch?

Alle – da jede Tätigkeit auch eine Arbeit ist. Geld ist nur einer von vielen Gründen, wieso Menschen etwas tun. Die meisten Arbeitsstunden werden schon immer unbezahlt geleistet, selbst in der heutigen Zeit: im Haushalt, in der Pflege von Angehörigen, der Kindererziehung oder im Ehrenamt. Menschen arbeiten, weil sie etwas Sinnvolles tun wollen, etwas Besonderes erreichen wollen oder einfach nur um Anerkennung zu bekommen. Die Bürger-Staats-Dividende sorgt erstmals dafür, dass jeder Mensch wieder Mensch sein kann. Mit der BSD haben nachhaltige Wirtschaftskreisläufe eine echte Chance.

Wie hoch ist die BSD für Kinder?

Bei Minderjährigen wird die BSD in zwei Teile ausgezahlt.
Die Eltern von Minderjährigen erhalten 50% der BSD für Erwachsene.
Die restlichen 50% werden angespart und werden zum 18. Lebensjahr auf das eigene Konto des Kindes überwiesen, um so einen idealen Start in das Erwachsenenleben zu ermöglichen. Dadurch entfallen auch Unterhalts- und Alimentenzahlungen.

Bekommen in Österreich lebende Ausländer auch die BSD?

Es bekommen grundsätzlich alle Bürgerinnen und Bürger – aufgrund des Freizügigkeitsgesetzes der EU – wird es bei Ausländern zu folgender Regelung kommen.

Ausländer bekommen ebenfalls eine BSD wenn:
Beim Stichtag (Tag der Einführung) bereits mindestens 10 Jahre legal im Land gelebt hat.
Die Bürger-Staats-Dividende gilt für Ausländer nur solange sie sich auch in Österreich aufhalten.

Kann ich auch ein paar Jahre im Ausland leben und dabei BSD beziehen?

Ja natürlich. Die BSD gibt den Menschen die Freiheit ein selbstbestimmtes Leben zu leben und dazu gehört es auch, selbst zu entscheiden, wo und wie man leben möchte.

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